Flyeraktion

Da wir während der Reinigungsaktion schon von verschiedenen Anwohnerinnen und Anwohnern auf unsere Tätigkeit angesprochen wurden und diese recht unwissend schienen, was „Freiheit statt BRD“ bedeuten soll, beschlossen wir, möglichst viele Mitmenschen über diese Aktion und die damit verbundene Problematik zu informieren.
Gesagt… getan…
Nach einiger Zeit verteilten wir in der Gemeinde 1500 Flyer mit Bildern und Informationen zur Streichaktion. Ebenso zeigten wir darauf Adressen und Ansprechpartner, an die sich alle wenden können, die aktiv gegen Nazis in unserer Gesellschaft arbeiten wollen.

Flyern

FRISCH GESTRICHEN

Bushaltestellen in Dorf Mecklenburg geweißt!

In der Nacht vom 06 zum 07 Oktober 2010 sprühten Neonazis in mehreren Orten Nordwestmecklenburgs rechte Parolen und verklebten darüber hinaus Aufkleber und Plakate.
So auch in Dorf Mecklenburg an den Bushaltestellen an der B106/ Schweriner Straße.
Im Lokalteil der Ostseezeitung wurde sich über die Nazischmierereien am gägelower Jugendclub und denen in Dorf Mecklenburg empört.
Die logische Konsequenz wäre eine rasche Entfernung oder Unkentlichmachung dieser.
Jedoch geschah von Seiten der Gemeinde Dorf Mecklenburg nichts.
Als antifaschistische engagierte BürgerInnen, können wir es nicht hinnehmen das Nazis ungestört Ihre dumpfen und menschenverachtenden Parolen im Straßenbild hinterlassen.
Deshalb gründeten wir die A-Straßeninitiative und machen es uns zur Aufgabe den öffentlichen Raum von Nazipropaganda zu befreien.

Nach über 3 Wochen Nazischmierereien haben wir am 30. Oktober bei strahlendem Sonnenschein die Sache selbst in die Hand genommen, da bis dahin keine Reaktionen seitens der Verwaltung kamen.
Kurzerhand haben wir mit einiger weißer Fassadenfarbe und Farbrollen die Nazisprüche übermalt.

Mehr Informationen über die Hintergründe der Nazischmierereien und Anregungen zum offensiven Umgang mit rechtem Ungeist, erhalten Sie über die hier aufgeführten Links.